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Ich möchte hier meine Vergangenheit aufschreiben, damit ich damit besser klar komme.

Ich wurde geboren und die ersten drei Jahre war ich richtig glücklich, dann wurde bei mir eine Zystenniere festgestellt und ich wurde daran operiert, danach war ich wieder gesund aber die anderen Eltern im Kindergarten, wollten nicht, dass ich mit ihren Kindern spiele, es könnte ja ansteckend sein, was ich habe. Ich wurde dann in eine Ecke gesetzt und musste dort spielen. Ich habe mich alleine beschäftigt, dass war kein Problem, aber ich wurde da schon zu einem Einzelgänger.

Als ich so ca. 4 oder 5 Jahre alt war, hat uns mein Onkel oft besucht, er hat mich dann auch geschlagen, einfach so ohne Grund und irgendwann hat er mich angefasst, ich wollte das nicht, aber dann hat er mich wieder geschlagen.

Als ich in die Schule kam, da war ich schon ziemlich pummelig und wurde dann von meinen Mitschülern geärgert und fertig gemacht, ich war ein sehr agresives Kind und habe um mich geschlagen, wenn man mich blöd angemacht hat. Meistens habe ich mit einem Regenschirm  zugeschlagen, meine Eltern haben mir wöchentlich einen neuen gekauft! Ich musste mich immer wehren.

Als ich 9 war, da sind wir hier aufs Dorf gezogen und mein 10. Geburtstag war der schlimmste in meinem Leben. Meine Eltern mussten arbeiten, wir hatten nie viel Geld und ich war schon immer sehr viel allein, aber ich war auch für mein alter sehr selbstständig, jedenfalls hat ein Nachbar mich immer wieder angefasst und da es mir ja schon passiert ist, dachte ich, es wäre normal, das Erwachsene so etwas mit Kindern machen. Er hat mir vor meinem Geburtstag schon öfters zwischen die Beine gefasst oder mir seine Zunge in den Hals gesteckt, aber an meinem Geburtstag, da waren meine Eltern noch nicht da, da kam er und wollte mir gratulieren und hat mich dann in mein Zimmer gezogen und hat gemeint, es wäre jetzt soweit, dass ich ein richtige Frau werden würde und dann hat er mich ausgezogen und hat mich das erste Mal vergewaltigt, ab diesem Zeitpunkt kam es sehr oft vor und ich konnte mich nie wehren, ich war zu eingeschüchtert, er hat auch immer gemeint, dass ist nur etwas zwischen ihm und mir und geht andere nix an und wenn ich es doch sage, dann bringt er meine Eltern um und ich müsste für immer bei ihm sein und er würde dann jeden Tag mit mir schlafen und da ich das ja nicht wollte, war ich ruhig und habe es niemandem erzählt. Damit ich auch nie vergesse meinen Mund zu halten, hat er mir ab und zu einen Schnitt mit einem Rasiermesser in meinen rechten Oberarm gemacht, am Anfang tat es noch weh, aber irgendwann habe ich den Schmerz abgestellt. In der gleichen Zeit wurde ich von meinen Mitschülern hier im Dorf auch fertig gemacht und als ich dann in die Hauptschule kam, da wurde es noch viel schlimmer, ich musste da in das Nachbardorf, weil es hier nur eine Grundschule gibt und dort haben dann die Kinder vom Dorf die anderen Mitschüler, die mich gar nicht kannten, gegen mich aufgehetzt. Ich fühlte mich so schlecht, da es dann, als ich fast 11 war zu meinem ersten Suizidversuch kam, ich wurde nicht mehr mit mir fertig, der Missbrauch und das Mobbing, dass war einfach zu viel für ein kleines Mädchen. Der Missbrauch wurde immer schlimmer, es gab auch Zeiten, da hat er mich einfach gefangen und in ein kleines dunkles Loch gesperrt.

Er ist mir oft aufgelauert und wenn ich weggelaufen bin, dann ist er hinter mir hergerannt und irgendwann hatte er mich und wenn es eine dunkle Ecke war, dann wurde er auch handgreiflich mit gegenüber oder hat mich vergewaltigt. Ich kann mich an einen Situation noch sehr gut erinnern, er hat mir mal wieder aufgelauert und ich bin vor ihm geflohen und habe mich in unserer Kirche versteckt, oben hinter der Orgel, aber selbst dort war ich nicht sicher und er hat es sogar fertig gebracht, mich in der Kirche zu missbrauchen und seit diesem Zeitpunkt habe ich panische Angst vor Kirchen, wenn ich in eine rein muss, dann bekomme ich Schweißausbrüche und fange an zu zittern.  Ich konnte auch lange nicht mehr in den Wald, mit anderen ja, aber alleine war das nicht möglich, den der Wald ist auch ein Ort, wo ich Gewalt erlebt habe und ich bin früher gerne in den Wald gegangen um einfach alleine zu sein. Ab der 5. Klasse habe ich oft den Unterricht geschwänzt, ich bin morgens los zum Bus, aber ich bin nie dort angekommen, ich bin dann zu meinem Lieblingsort und habe mich dort die ganze Zeit aufgehalten, bis die Schule vorbei war und auch noch viel länger. Meine Entschuldigungen habe ich selber geschrieben und habe dann im Namen meiner Mutter unterschrieb, dass habe ich auch immer gemacht, wenn wir ne Arbeit geschrieben haben und ich mal wieder schlecht abgeschnitten habe. Die Noten, die relativ gut waren, da sie dann wirklich unterschrieben.  Zum glück kam es nie raus, erst so in der 9. Klasse, da wurde dann meine Mutter mal gefragt warum ich in den letzten Jahre so oft gefehlt habe, aber meine Mutter wusste ja nicht, wie oft ich wirklich gefehlt habe, ich war auch oft krank und meine Mutter hat dann wirklich eine Entschuldigung geschrieben.  

Ab dem Zeitpunkt wo ich missbraucht wurde, das war ab meinem 10. Geburtstag, da habe ich auch rasant zugenommen, aber das wundert mich nicht, ich habe mein ganzes Taschengeld in Süßigkeiten ausgegeben und wenn das nicht gereicht hat, dann habe ich meinen Eltern Geld geklaut um mir die Süßigkeiten zu kaufen, ich war richtig süchtig nach süßem. Ich habe mich regelrecht hässlich gefressen, ich habe halt gedacht, dann lässt das Schwein mich in Ruhe, aber da lag ich falsch, ihm hat es sogar noch gefallen, wenn ich dicker wurde. Es war die Hölle, als ich ca. 15 war, hat er zu mir gemeint, ich wäre zu alt und er sucht sich jemand jüngeres, aber ich durfte zu niemandem etwas sagen, sonst würde etwas passieren und ich habe es dann auch verdrängt bis ich 20 war. Dort habe ich meinen ersten Freund bekommen und da kam alles hoch und ich habe es ihm alles erzählt, am Anfang hat er es verstanden, wenn ich blockiert habe, aber irgendwann war es ihm zu viel und er hat sich das geholt, was er gebraucht hat. Er hat mich immer zum Sex gezwungen und er nach ca. 2 Jahre bin ich von ihm losgekommen. In der Nacht wo ich Schluss gemacht habe, da hat er mich die ganze Nacht lang vergewaltigt, das alles war im Internat, wo ich meine Ausbildung gemacht habe.

In meiner Hauptschulzeit, wurde ich ja immer wieder fertig gemacht, ich wurde sogar von einigen Mitschülern geschlagen, einfach so, weil die Lust hatten, aber ich habe mich da gewehrt. Ich war ein sehr agresiever Jugendlicher, alle haben sich gewundert, warum und mein damaliger Hausarzt hat mich dann zu einem Kinderpsychiater geschickt und wenn er gut gewesen wäre, dann hätte er gemerkt, warum ich so zugenommen habe und warum ich so aggresiev war, aber der hat nur gemeint, ich wäre in der Pubertät und meine Eltern haben ihm geglaubt, was sollten die den auch anderes machen, er war ja ein Spezialist für Kinder und Jugendliche. Ich habe damals schon mit der Selbstverletzung angefangen, ich habe mich einfach sehr oft die Treppe runter fallen lassen oder habe den Kopf so stark ich konnte gegen die Wand geschlagen. Früher bin ich auch gerne Fahrrad gefahren und da habe ich mich auch einfach fallen lassen, damit mein Kopf so richtig schön auf den Bordstein knallte. Ich war sehr oft im Krankenhaus wegen einer Gehirnerschütterung und das war der einigste Ort, wo ich nicht missbraucht wurde, den dort hat er sich nicht hingetraut. Selbst als ich schon im Internat war, da kam er ein oder zwei Mal und ich habe total die Panik gehabt. Als ich dann mal in den Ferien zu Hause war, da hat er mich abgepasst und wollte mich vergewaltigen, er hat mir da ein Messer an den Hals gehalten, aber ich habe mich so sehr gewehrt, dass er von mir abgelassen hat, aber er hat mich am Hals mit dem Messer verletzt, ich war froh, es war im Herbst, da ist es nicht so aufgefallen, als ich ein Halstuch anhatte, aber eine Freundin im Internat hat den Schnitt dann gesehen und gefragt was das ist, da habe ich zum ersten Mal mit jemand richtig darüber gesprochen.  Ich habe auch im Internat meine erste Therapie gemacht, am Anfang habe ich im nur Briefe geschrieben und in der nächsten Stunde haben wir dann darüber gesprochen und irgendwann kam dann die Diagnose Borderline, da ich auch 2002 mit dem schneiden angefangen habe, ich hatte am Anfang einen sehr großen verbrauch von Rasierklingen, aber das ist ja jetzt zum glück vorbei, ich schneide mich nicht mehr und ich esse auch relative normal und nehme wieder ab.

Fortsetzung folgt ...




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